KI ist kein Wundermittel.
Aber wenn du sie richtig einsetzt, kann sie dir Stunden an wiederkehrender Arbeit ersparen.
Nicht, weil sie „magisch“ ist – sondern weil sie deine Logik versteht und strukturiert, was du sonst händisch sortierst.
In meinem Fall: das SKU-Chaos.
Zwischen Etsy, WooCommerce, Gelato und Billbee lief alles irgendwie – aber nichts konsequent.
Bis ich angefangen habe, nicht nach einer App zu suchen, sondern die KI zu meinem Systemarchitekten zu machen.







Vom Chaos zur Klarheit
Was mich an wiederkehrender Arbeit stört, ist nicht die Arbeit selbst –
sondern die fehlende Struktur.
Wenn du denselben Prozess zwanzigmal machst, aber jedes Mal ein anderes Ergebnis bekommst,
liegt das Problem nicht im Tool, sondern im System.
Und genau da setzt KI sinnvoll an:
Sie denkt nicht für dich – sie hilft dir, dein Denken zu ordnen.
System statt Spielerei
Ich wollte kein weiteres Tool, kein Plugin, kein Dashboard.
Ich wollte, dass meine Produktlogik endlich Sinn ergibt – unabhängig davon,
ob ich gerade in Etsy, WooCommerce oder Billbee arbeite.
Die KI hat dabei nicht „gezaubert“.
Sie hat mitgedacht:
Wie heißen meine Kategorien?
Wie kombiniere ich Marke, Farbe, Größe und Kollektion in einem konsistenten Code?
Wie kann ich das Ganze einmal sauber aufbauen und danach immer wiederverwenden?
Das Ergebnis:
Ein funktionierender SKU-Generator, der automatisch denkt wie ich –
nicht komplizierter, sondern klarer.
Bauen mit Logik (nicht mit Hoffnung)
Alles, was ich getan habe, war:
meine Denkmuster sichtbar machen,
sie in saubere Tabellenstruktur bringen,
und der KI sagen: „Mach’s lesbar und erweiterbar.“
Das war’s.
Kein Prompt-Theater, kein „Hack“.
Nur systemisches Denken in digitaler Form.
Und plötzlich war aus einem Wust von kryptischen Kürzeln
ein lesbares, erweiterbares System entstanden, das meine Arbeit beschleunigt –
ohne mich zu ersetzen.
Was bleibt
Ich hab durch diesen Prozess verstanden, was KI eigentlich ist:
kein Shortcut, sondern ein Spiegel.
Sie funktioniert nur, wenn du bereit bist, deine eigene Arbeitsweise ehrlich anzuschauen.
Und genau das ist der Punkt:
KI ersetzt keine Struktur. Sie verstärkt sie.
Wenn du willst, dass KI für dich arbeitet, musst du zuerst verstehen, wie du selbst arbeitest.“
Norman Kamradt
